Bundesligateam startet Titeljagd 

mit Neuzugang Tobias Börding    

 

 

v.l.: Coach Peter Leister, Richy Teece, Pascal Winternheimer,
David Canady, Dirk Völkel, Oliver Morig, Bodo Konieczny und       Finale-Neuzugang Tobias Börding
Vorsitzender Jürgen Hanke. Nicht im Bild aber im Aufgebot für
die Saison 2017/2018 Jesper Agerbo.

Am kommenden Wochenende (23./24.9.2017) startet unsere 1.Mannschaft in Wildau bei Berlin in ihre 16. Bundesligasaison. Die Zielsetzung ist klar: der "Bundesliga-Dino" will die etwas schwächere letzte Saison mit einem erneuten Titelgewinn ausmerzen. Wobei fast alle Bowlingteams in Deutschland über einen 3. Platz in der Bundesliga restlos zufrieden wären, ist die Zielsetzung in Kassel nach fünf Meisterschaften in Folge (2012-2016) natürlich auf Platz eins fokusiert.

Um in der neuen Saison nach dem 55. oder 56. Spiel*) wieder ganz oben auf dem Treppchen zustehen, haben unsere Verantwortlichen den ohnehin schon qualtitativ hervorragenden Kader der letzten Saison komplett gehalten und zusätzlich mit dem "Bowler des Jahres" Tobias Börding noch einmal verstärkt. Der 25jährige deutsche Nationalspieler kann schon in jungen Jahren auf eine tolle Bowlingkarriere verweisen. Allerdings fehlt ihm noch der Titel eines Deutschen Meister für Clubmannschaften. Den will er sich mit seinen National-Mannschaftskameraden von Finale Kassel in dieser Saison sichern.

Da kommt der Auftakt in Wildau gerade recht. Offensichtlich liegen die Bahnen dort unseren WM-Teilnehmern, denn mit Platz 1 (Tobias Börding  Schnitt 239 Pins), Platz 2 (Oliver Morig Schnitt 234 Pins) und Platz 9 (Pascal Winternheimer Schnitt 223 Pins) in der RLK.A beim Deutschen Ranglistenturnier an gleicher Stätte zeigten sich die Finale-Akteure in ausgezeichneter Form. Da auch unser englischer Nationalspieler Richard Teece seine gute Form in München beim EBT-Stop mit Platz zwei bestätigte, darf man recht optimistisch in die neue Saison blicken zumal mit unserem Vize-Weltmeister Bodo Konieczny und "Mr. Zuverlässigkeit in Person" Dirk Völkel weitere Hochkaräter zur Verfügung stehen. Leider muß Coach Peter Leister auf Mannschaftskapitän David Canady verzichten, der aus beruflichen Gründen nicht in Wildau antreten kann. 

*) Die DBU hat den Spiel- bzw. Meisterschaftsmodus ab der Saison 2017/2018 verändert. Nach 6.  Spieltagen und 54 Spielen war bislang der Tabellenerste/Punktbeste gleichzeitig auch Deutscher Meister. In der neuen Saison muß nach Abschluß der Spielserie der Tabellenerste gegen den Tabellenzweiten im Bakersystem antreten und ein Spiel gewinnen um Deutscher Meister zu werden. Der Tabellenzweite hat die Chance noch Deutscher Meister zu werden, wenn er den Tabellenersten in 2 Spielen/Bakersystem jeweils schlagen kann. 

Mit dieser Regelung wird die Erringung der Deutschen Meisterschaft deutlich erschwert und dem letzten Spieltag (Austragungsort) kommt natürlich eine besondere Bedeutung zu. Dies ist den Termin- und Spielortplanern der DBU offensichtlich nicht bewusst. Immerhin spielen zwei Berliner Teams in der Bundesliga und der letzte Spieltag findet wo statt ? In Berlin. Wenn man schon diese aus zumindest sportlicher Sicht umstrittene Regeländerung einführt, hätte man zumindest für den letzten Spieltag einen neutralen Spielort wie z.B. Ludwigshafen wählen können oder ?

Aber wir in Kassel sind schon dankbar, daß wenigstens während der Weltmeisterschaften in den USA (24.11.-04.12.2017) bei drei WM-Teilnehmern von Finale Kassel kein Bundesligastart gelegt wurde. Noch dankbarer wären wir allerdings gewesen, wenn das auch für den Bowling-Worldcup in Mexiko so gewesen wäre.

So können wir froh sein, daß sich nur Oliver Morig für Deutschland für den Worldcup qualifiziert hat. Zum Glück nicht Richard Teece für England und Jesper Agerbo auch nicht für Dänemark. Mittlerweile spielen ja auch eine Reihe ausländischer Spitzenspieler in der 1. und 2.Bundesliga. Dies scheint unseren DBU-Funktionären bei der Termingestaltung noch nicht aufgefallen zu sein. Den Begriff Wettbewerbsverzerrung scheint dort ebenfalls nicht bekannt zu sein. 

Ganze sechs Bundesligaspieltage pro Saison: da kann man vom Terminplaner wohl einen Bundesliga-Terminplan ohne Überschneidungen mit EM/WM/Worldcup und 11-12 EBT-Turnieren erwarten.

 

 

 

 

Finale II zum Saisonstart in Wetzlar

mit Rückkehrer Dirk Heller

 

Nach den enttäuschenden Relegationsspielen zum Aufstieg in die Hessenliga muß unsere "Zweite" ein weiteres Jahr in der Regionalliga Hessen spielen. Zum Start am kommenden Sonntag (24.09.2017) muß man in Wetzlar antreten. Man übt sich dabei zunächst in Demut und gibt als Saisonziel lediglich den Klassenerhalt an. Aber wie das in 8er-Team-Ligen so ist, gibt es hier selten ein Mittelfeld. Wenn man nichts mit dem Abstieg zu tun haben will, ist man fast zwangsläufig in der Spitze dabei.

Gegenüber der letzten Saison muß unsere Zweite allerdings auf den Schnittbesten Spieler verzichten. Marco Rischer hat sich beruflich verändert und steht nicht mehr zur Verfügung. Da passt die Rückkehr von Ex-Finalespieler Dirk Heller (Bi.) gut ins Konzept. Mit 160 Erstligaeinsätzen sollte er in der Lage sein Marco Rischer zu ersetzen.

Der übrige Kader ist zusammengeblieben und hofft auf einen guten Saisonstart. Dabei ist nicht sicher, ob Oldie Dieter Collmann zur Verfügung steht. Aber mit Volkan Özsoy, Nico Henneberg, Lothar Mand, Fabien Horn und evtl. Rolf Hübner sollte ein Platz unter den ersten fünf Teams der Liga möglich sein.

 

   

 

 

 

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